Nagelpilz ist oft unschön, was kann helfen kann haben viele schon im Haushalt

Kolloidales Silber bei Nagelpilz

Hilft Kolloidales Silber bei Nagelpilz?

Zum besseren Verständnis wird vorab auf Ausführungen in dem Exposé Kolloidales Silber – Hautpilzerkrankungen (Dermatomykosen) verwiesen.

Ausführung eines Facharztes:

Onychomykosen sind Pilzinfektionen der Finger- und/oder Zehennägel, häufig Nagelpilz genannt, die somit eine klinische Unterform von Hautpilzerkrankungen darstellen.

Circa 10 % der Bevölkerung leidet unter Nagelpilz, nicht selten, ohne dies zu wissen. Die Pilzinfektion des Nagels führt zu einer chronischen Zerstörung der Nagelplatten, wobei es häufig zu einer Gelbfärbung des Nagels kommt. Es werden im wesentlichen zwei Haupttypen des Nagelpilzbefalls unterschieden: Eine subunguale Invasion, bei der die Erreger von unterhalb des Nagels her (subungual) eindringen, und eine weiße superfizielle mycotische Infektion (leukonychia trichophytica), bei der die Erreger von der Nageloberfläche aus (superficial) eindringen und die eine eher weiße Nagelverfärbung zur Folge hat. Zu den häufigsten Erregern gehören Dermatophyten (v.a. Trichophyton rubrum bzw. Trichophyton mentagrophytes), seltener Hefepilze (Candida-Spezies) bzw. Schimmelpilze. Oft bestehen aber auch Mischinfektionen.

Nagelpilz durch Trichophytum rubrum

Die Übertragung der Nagelpilzerreger erfolgt wie auch bei den Fußpilzerregern per Schmier- oder Kontaktinfektion entweder direkt von Mensch zu Mensch oder über gemeinsam benutzte und nicht zwischendurch abgekochte beziehungsweise desinfizierte Gegenstände (Abtrocknungstücher), über Flächen (etwa im Hallenbad) oder über Kleidungsstücke (etwa Kampfstiefel beim Militär). Feuchte Umgebung durch Fußschweiß, ggf. unzureichende Fußdesinfektion und mangelndes Abtrocknen oder zu enges Schuhwerk fördert eine Pilzinfektion. Dermatophyten wachsen gut in der feuchten Wärme lange getragener Schuhe. Häufig geht einer Nagelpilzinfektion eine Fußpilzerkrankung (Tinea pedum) voraus, dies besonders dann, wenn diese nicht oder nur unzureichend behandelt worden ist.

Krankheiten wie Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Entzündungen der Nägel und systemische bedingte Immunschwäche, verursacht vor allem durch eine Chemotherapie oder auch durch AIDS, erhöhen eine Anfälligkeit für eine Infektion mit Nagelpilz entscheidend.

Eine Behandlung von Nagelpilzerkrankungen erweist sich oft als nicht einfach und als langwierig, darf keinesfalls mit „medizinischen Sandkastenspielen“ verwechselt werden, wo sich ein Therapieerfolg mit mehr oder weniger sicherer Gewährleistung quasi wie von selbst einstellt.

Bei sorgfältiger und konsequent durchgehaltener Hygiene, Dekontamination von Socken, Schuhen und Körperwäsche, Waschen von Kleidung bei mindestens60 Grad, kommt entscheidende Bedeutung zu, was von betroffenen Patienten weitgehend immer unterschätzt und nicht ausreichend ernst genommen wird. Die Behandlung von Nagelpilz sollte durch eine erfahrene Fachärztin / einen erfahrenen Facharzt für Dermatologie angeleitet und begleitet werden, der auch in jedem Fall zur Abklärung dieser Diagnose hinzugezogen werden sollte. Dermatologen indizieren als primäre Therapie eine äußerliche Anwendung von antimykotischen Verabreichungen – die sich als weitgehend nutzlos erweisen, wenn der betroffene Patient nicht in aller Konsequenz die erforderlichen hygienischen Maßnahmen einführt und einhält. (Siehe oben.)

Darüber hinaus gelangen eine Vielzahl von „Hausmitteln“ zum Einsatz und bei schweren Erkrankungsverläufen kann die Entnahme von antimykotisch wirksamen Medikamenten vorgesehen werden.

Zur äußerlichen Anwendung sehen alternativ vorgehende Mediziner und Naturpraktiker silberhaltige Verabreichungen vor, denen eine hohe Wirksamkeit zugewiesen wird.

Wenn, etwa auf Anraten eines alternativ-medizinisch orientierten Behandlers, eine äußerliche Anwendung von silberhaltigen Verabreichungen in Betracht gezogen wird, ist, selbst wenn der Angehörige dieser Berufsgruppe nach seiner Berufserfahrung von einer therapeutischen Wirksamkeit silberhaltiger Verabreichungen gegen Onychomykosen ausgehen sollte, dringend nahe zu legen, zunächst auch den fachlichen Rat der verantwortlich behandelnden Fachärztin / des verantwortlich behandelnden Facharztes für Dermatologie einzuholen.

Diese würden eine Entscheidung für oder gegen diesen alternativen Behandlungsansatz mit einer Silberverabreichung sehr wahrscheinlich vom jeweiligen Befund und dem unter Therapie bis dahin eingetretenen Erkrankungsverlauf abhängig machen.

Vor allem bei schweren Erkrankungsverläufen von Onychomykosen, ist von Eigentherapien, über die der behandelnde Arzt im Unklaren bleibt, dringend abzuraten.

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